Donnerstag, 30. August 2012

Chinese Imbiss Street

Um uns mal genauer anzugucken was die lokalen Köstlichkeiten so hergeben haben wir Mädels uns am Dienstagabend in der „chinesischen Imbiss Street“ getroffen. Die Straße sah richtig cool aus, überall kleine Buden, die abends um 5 aufgebaut werden und ein paar Stunden später wie vom Erdboden verschluckt sind. Also auf ins Getümmel!
Es gab ca alles was man sich vorstellen kann natürlich nur nichts was einem bekannt vorkommt. Ich hatte mir ja vorgenommen in China alles zu machen und vor nichts Angst zu haben und da hat uns auch schon ein Spieß mit 3 Skorpionen angelacht :D. Meine Idee die kleinen Viecher mal zu probieren war es allerdings nicht, aber irgendwie fand ichs witzig. Schon alleine für die Fotos und sagen zu können „Ich hab schonmal nen Skorpion gegessen“ ;). Schneller als ich gucken konnte wurde der Spaß dann auch schon frittiert und gewürzt. Nach ziemlichem Zögern haben wir 3 Mädels uns dann tatsächlich überwunden :-O… Wenn man die Vorstellung verdrängt was man grad isst geht’s eigentlich aber lecker ist was anderes. Zum Glück haben wir uns nur so nen kleinen Snack vorgenommen und nicht ne fette Raupe oder noch besser ne riesige Spinne, die da auch rumlagen und auf den Verzehr gewartet haben. Ansonsten gabs aber auch leckere Sachen wenn man ein bisschen gesucht hat, wie ne Art Kräuterbrot oder Wraps.
Auf dem Rückweg noch fix ein Foto mit nem riesigen goldenen Buddha gemacht, mal wieder ein Glücksbringer :).
Sehenswert war die Straße auf jedenfall und ich bin mal wieder um ne Erfahrung reicher ;).

Abenteuer Arztbesuch

Leider leider hab ich festgestellt, dass chinesische Mücken europäisches Blut ziemlich schmackhaft finden! In den letzten 4 Wochen hab ich mir auch schon einige Stiche eingefangen, die meistens ziemlich fix überdimensional groß geworden sind. Meine neuste „Errungenschaft“ kann jedoch (vorläufig) nichts toppen! Fein iner Kniekehle hat mich son Biest erwischt. Blöde Stelle, die dank langer Hose immer mehr gereizt wurde und ich schließlich richtige Beulen am Bein hatte. Na bravo -.-. Meistens bin ich ja erstmal hart im Nehmen, deswegen hab ich auch versucht mit Fenistil gegen den Stich anzukämpfen, Versuche zwecklos. Also Montag morgen nach ner durchwachsenen Nacht mit Schwindelanfällen ganz normal zum Office und gearbeitet. Langsam tats echt alles weh und meine Kollegin wollte dann auch unbedingt mit mir zum Arzt. Super Start in die Woche sag ich euch! Hab bei der werten Frau Doktor natürlich nicht ein Wort verstanden, durfte dann aber erstmal 20 (!!!) von so komischen bräunlich homöopathischen Tabletten schlucken, wobei mir erzählt wurde, dass man von chinesischer Medizin immer so viel nehmen muss. Ne andere Wahl hatt ich ja eh nich und die Hoffnung auf Besserung stirbt zuletzt :D. Aus den gleichen Tabletten wurde dann noch sone komisch riechende, braune Paste zusammengerührt, die mir aufs Bein geklatscht wurde. Immer positiv denken- jetzt haben mir die Leute wenigstens nicht mehr ins Gesicht gestarrt weil ich Ausländer bin sondern auf mein Bein weils ekelig aussieht ;). Noch ne Tablette gegen allergische Reaktion dazu und schon durft ich wieder verschwinden. Die Rezeptionistin in unserm Büro hat sich dann auch ganz lieb um mich gekümmert und die komische Paste immer schön erneuert sobal se trocken war. Der Tag war echt für die Tonne und ich hätt am liebsten losgeheult nach dem ganzen Drama aber immer schön contenance bewahren. Übrigens wurd der Tellergroße Stich dann auch über Nacht deutlich kleiner und tut nicht mehr weh. Die Chinesen wissen anscheinend was sie tun- obwohl ich wirklich nicht scharf auf ne Wiederholung bin ;).

Samstag, 25. August 2012

Super Samstag

Ich hatte schon befürchtet dieses Wochenende auf eigene Faust ohne die andern Mädels was unternehmen zu müssen, da 2 von ihnen gerade in Hong Kong und 2 andere zum Wandern los sind, aber zum Glück hat Kristina (Praktikantin bei s.oliver) nachgefragt was am We so ansteht. Da rund um den Westlake in Hangzhou ja so einige Sehenswürdigkeiten sind hatten wir für heute einen Ausflug zur Leifeng Pagode geplant. Die Pagode hab ich schon öfter vom Westlake aus gesehen und ein bisschen Kultur tanken kann neben dem ganzen Ausgehen ja auch nicht schaden ;). Leider wollte uns kein Taxifahrer direkt zur Pagode bringen, daher haben wir uns dann doch entschlossen zu laufen. Zusammen mit Rai (arbeitet bei Asmara) haben wir uns dann auf den Weg gemacht. War schon ein ziemlicher Fußmarsch und echt anstrengend wegen der Hitze und ständigem an die Seite springen und aus dem Weg gehen um nicht von den 1000 kleinen offenen „Bussen“ erwischt zu werden, die die Touris rumkutschieren. Ich befürchte heut Nacht träum ich von der Melodie die als Warnung immer abgespielt wurde :D. Nach 1 1/2- 2 Std sind wir dann auch angekommen :). Die Pagode sieht echt beeindruckend aus und lockt demnach auch viele Touristen von überall an. Ich war ganz froh, dass ich mit einer Blonden und ner Rothaarigen unterwegs war, dann wurd ich mal nicht als erste angestarrt ;). Glücklicherweise gabs sogar Rolltreppen, die uns das Treppensteigen erspart haben :D (das Mittagessen war eh schon längst wieder abtrainiert durch den langen Weg). Die Pagode wurde ursprünglich um 975 erbaut, zwischendurch aber mal wieder zerstört und wieder aufgebaut. Unten drin sieht man noch einige Überreste und Steine, zu denen Geld geworfen wird (soll natürlich Glück bringen, wie so einige andere Sachen hier in China :D). Glück kann man ja nie genug haben also immer ment rin mit dem Kleingeld :D. Von oben hat man nen super Blick über die Stadt und den Westlake, leider wars heute ziemlich diesig, deshalb werd ich wohl nochmal hin wenn besseres Wetter ist (aber dann mit Taxi oder Bus^^).
Mittags hab ich dann ne SMS von Iva bekommen, dass Matthias (mein Chef) und seine Frau mich abends zum Essen ins eigene Restaurant einladen wollen. Iva ist das neue Aupair von Matthias und ab Montag meine neue Mitbewohnerin :). Super cool endlich nicht mehr alleine in der Wohnung zu sein und wen zum Quatschen zu haben. Jedenfalls konnt ich zur Einladung natürlich nicht nein sagen obwohl ich fertig war wien Brötchen und aussah wie ne Karre Mist :D. (Haare glätten bringt hier übrigens tragischerweise garnichts dank Luftfeuchtigkeit :-/). Bin im Nachhinein aber auch wirklich froh hingegangen zu sein. Matthias hat nämlich noch 3 Geschäftspartner mitgebracht. Alle 3 Chinesen, wobei ein Mann in Amerika lebt (Chef einer IT Firma, die ca 400 Millionen € Umsatz im Jahr macht) und eine Frau in Australien (auch aus der Bekleidungsbranche). Die Beiden haben echt mega interessante Geschichten erzählt, sowohl privat als auch geschäftlich. Vor allem ihre Geschäftsideen haben mich natürlich sehr interessiert und ich hab mal wieder nen neuen Kontakt geknüpft für mein nächstes Praktikum ;). Falls ich nochmal 6 Monate losgelassen werde wär Australien doch auch was feines oder? ;)
Auf dem nach Hause Weg gabs dann auch noch überraschende News und Iva und ich werden zum Oktoberfest in Shanghai eingeladen mit Übernachtung im 5 Sterne Hotel!  Ich freu mich jetzt schon drauf!!
Also super Tag heute und morgen geht’s ab zum Garment Market! :) :) Klamotten zu wholesale Preisen und hoffentlich nicht nur in Kindergrößen :D. Mal gucken was es da so abzustauben gibt ;).

ps: Neue Fotos in "gesammelte Werke der letzten Woche" und "Leifeng Pagode" ;)

Sonntag, 19. August 2012

Aktionen der letzten Woche

Um euch mal wieder auf den neusten Stand zu bringen fasse ich mal alle Ereignisse von letzter Woche zusammen.
Dank der 9 Stunden Tage mache ich in der Woche nicht allzuviel wenn ich nach Hause komme. Als fauler Student ist es leider ganz schön gewöhnungsbedürftig morgens um 7 aufzustehen und ca 12 Stunden später erst wieder zu Hause zu sein. Wenn ich da an die letzte Zeit in Enschede bzw. Gronau denke war ich die ganze Woche nicht so lange unterwegs wie hier an einem Tag :D.
Aber am Dienstag bin ich mit 3 Mädels, die an der AMD studieren und auch ein Praktikum in Hangzhou machen (allerdings alle nur zwischen 3 und 4 Monate), zum Night Market in Hangzhou gefahren. Dort angekommen war von weitem schon ne ziemliche Menschenmenge zu sehen und ich wusste, dass ich richtig war. Etliche Stände mit Schmuck, Klamotten, Nagellack und ganz beliebt auch Handyhüllen haben mich anfangs etwas überfordert :D. Nach und nach gings dann aber und wir sind durch die engen Wege zwischen den ganzen Ständen getingelt, bei mindestens 35 Grad und 10000 Menschen, abends um halb 8. Dank der Wärme hat sich der allgemeine Kaufrausch auch ziemlich in Grenzen gehalten und ich hab mir nur ein goldenes Kettchen und nen Fächer erhandelt. Der Fächer war auf jedenfall die beste Anschaffung der letzten Wochen und wird täglich gebraucht ;). Nach ner guten Stunden hatten wir dann auch schon die Nase voll und waren froh wieder im klimatisierten Taxi zu sitzen und uns auf den Weg ins Apartment zu machen. Leider wohne ich in ner ganz anderen Richtung als die andern Mädels und ziemlich weit außerhalb. Die Kosten von der Taxifahrt hätt ich lieber in 5-10 verschiedene Nagellacke investiert aber machste nix!
Da ich ja ganz viele von meinen geliebten Klamotten und Schuhe zu Hause zurück lassen musste wollt ich mal richtig shoppen gehen. Als Begleitung standen mir Cathy (Assistentin von Walter – Sarahs Onkel) und ihre Freundin Lena zu Seite. Hat schon was für sich, dass hier die Geschäfte 7 Tage in der Woche bis 22 Uhr geöffnet haben :). Also nach der Arbeit ab in die City. Lena hat uns dann mit ihrem Auto rumkutschiert, was dank katastrophalem Verkehr jedoch recht zeitraubend war und wir schließlich erst um ca halb 9 loslegen konnten. Eigentlich dachte ich ich könnte hier ordentliche Schnäppchen machen, aber in der Mall musste ich dann feststellen, dass sogar h&m teurer ist als bei uns. Vielleicht sollte ich meine Shoppingtouren einfach auf den Fake Market in Shanghai verlagern :D. Ein paar Sachen hab ich dann zum Glück doch noch gefunden und bin zufrieden nach Hause.
Für Samstag stand ein Dinner mit ein paar Mädels an und danach noch was trinken gehen. Das Dinner war super lecker, typisch chinesisches Essen wobei einfach ganz viel bestellt wird und alles in die Mitte vom Tisch kommt, wo sich dann jeder dran bedient. Danach gings erst weiter in ne Kneipe und nach nem leckeren Mojito dann letztendlich in den „Phebe Club“. Ich dachte erst ich bin im falschen Film! Verrückter Schuppen mit verrückten Menschen! Da gabs einiges zu gucken :D. Von Sängern mit Leopardenblazer und Glitzerärmeln über Kerle in Jogginghosen (dresscode= 0) und trotzdem wollten alle nur Fotos mit uns Ausländern :D. Eigentlich garnich so wirklich meine Musik aber ich war froh mal wieder ein bisschen zu Feiern. Die Dorfpartys vermiss ich ja jetzt schon ein bisschen ;). War auf jedenfall ein lustiger Abend und ich hab wieder einige nette Leute kennengelernt. Ne Community zwischen den ganzen Ausländern bildet sich hier glücklicherweise echt schnell :).
Heute hätt ich meinen Wecker dann am liebsten gegen die Wand geschmissen als er geklingelt hat aber ich wollt auch mal sehen wie Walter wohnt. Also ab ins Taxi und nach BinJiang (so ne Art Vorort). Alles ziemlich grün und noch schöner als in Hangzhou. Vom 34. Stock in dem Walter wohnt hat man auch nen super Blick auf den Fluss, der Hangzhou und BinJiang trennt und auf die Stadt selbst. Stell ich mir vor allem abends ziemlich cool vor. Zusammen mit ihm und Cathy dann zum Japaner was essen (das nenn ich mal ein Kater-Mittagessen ;) ) und danach noch n bisschen bummeln.

Ich muss sagen so langsam bin ich hier echt angekommen und fühle mich auch ganz wohl. Zwischendurch ist alles noch ziemlich abenteuerlich und gewöhnungsbedürftig aber ich freue mich schon auf die nächste Zeit und bin gespannt was noch alles auf mich zukommt.

Montag, 13. August 2012

KTV- Karaoke

KTV, so heißen die Karaokeschuppen hier in China und die gibt’s wirklich an jeder Ecke! Schon auf die Frage was am Wochenende hier so geht, haben mir meine chinesischen Kollegen wie aus der Pistiole geschossen „KTV“ geantwortet. Ist anscheinend wirklich sowas wien Volkssport hier ;). Das musste ich natürlich auch mal ausprobieren. Eigentlich wollte ich am Sonntag mit Miaolan einfach nur mittags was essen gehen, als Dankeschön, dass sie mir hier so weiterhilft, aber daraus wurde dann spontan ein 3-stündiger Karaokemarathon :D. Vorher musste ich natürlich mal wieder ne wilde Taxifahrt hinter mich bringen, aber dadurch sieht man auch ganz schön viel von der Stadt. Bin zum Beispiel am Stadion von Hangzhou vorbeigedüst.
Miaolan und ihre Schwester haben mich schon erwartet, dann ab in ein riesen Gebäude, das nur für Karaoke gedacht war. Wir haben uns dann noch mit ein paar anderen Freunden getroffen und ab dafür. Irgendwo inmitten von nem Labyrinth aus Gängen mit kleinen oder größeren Räumen hatten wir unseren dann auch gefunden. Irgendne Nummer mit 330, da weiß man schon Bescheid wie populär KTV hier ist. Mit riesen Fernseher, 2 Mikros und einigen Rasseln und anderen „Instrumenten“ die Krach machen ausgestattet konnts dann losgehen. Hab natürlich kein Wort verstanden was die andern gesungen haben aber meistens wars irgendwas melancholisches mit kitschigen Manga Videos im Hintergrund :D. Klischees eindeutig bestätigt ;). Aber lustig wars auf jedenfall! Ich hab dann meine 2-3 Lieder auf Englisch geträllert und immer schön Applaus geerntet (wohl leider nur aus Höflichkeit ;( ). Als kleines Schmankerl durften wir uns dann auch noch am Buffet bedienen. Zum Glück das da sowas wie süße Pellkartoffeln, Pommes etc. aber auch Entenkopf :-O. Hab kurz dran geknabbert aber nichts gegessen… „Was der Bauer nicht kennt…“ und so ;).
Alles in allem wirklich ne witzige Sache, aber beim nächsten Mal hoffentlich mit ein paar englisch sprechenden Leuten mehr und Bierchen dabei :).

Samstag, 11. August 2012

Bus fahren...

…ist ja eh schon sone Sache für sich. Meistens hat man keine Lust drauf und langweilt sich zu Tode. Eins kann ich euch sagen, langweilig ist das Busfahren in Hangzhou jedenfalls nicht!!! Glücklicherweise bin ich morgens eine der ersten, die einsteigen und kann mich irgendwo hinflezen. An jeder weiteren Haltestelle steigen dann aber noch 8 bis 10 Leute ein, die mich alle auch erstmal begutachten müssen :D. Da ich 12 Haltestellen vor mir hab bevor ich in einen anderen Bus umsteigen muss und fast keiner vorher aussteigt landen wir bei gefühlten 120 Leuten in dem kleinen Knatterbus :D. Ohne Rücksicht auf Verluste wird gequetscht bis wirklich garnichts mehr geht! Von den Ansagen versteh ich natürlich auch kein Wort- also heißt es immer fein aufpassen und mitzählen wieviele Haltestellen wir schon hinter uns haben. Bei meiner ersten Busfahrt wurde mir dann aber grinsend klargemacht wann ich aussteigen muss, nachdem ich mein Zettelchen vorgezeigt hab auf dem die Haltestellen auf Chinesisch stehen. Freundlich sind se hier ja wirklich, kann man nix gegen sagen.
Nervig wird’s allerdings Freitags abends nach der Arbeit. So zum Abschluss der Woche wollt ich eigentlich mitm Taxi nach Hause- keine Chance! Nach ner halben Stunde hoffen und warten musste ich mir dann auch eingestehen, dass es keinen Zweck hat und der Bus die bessere Alternative ist. Sind ja auch nur 80 Minuten Fahrt -.- Das einzig Gute war, dass der Bus ausnahmsweise ziemlich leer war (war ja auch Freitags abends halb 8^^). Obwohls vielleicht auch so seine Vorteile hat wenn der Bus voller und demnach schwerer ist. So ein Geruckel, Geschauckel, Geknartsche hab ich auch noch nich erlebt. Bei uns würde son Bus mit Sicherheit niemals durchn TÜV kommen! Übrigens sieht man keinen Unterschied zwischen der Fahrweise von Taxi- und Busfahrern. N Bus ist ja auch nur 3 Meter länger :D Trotzdem wird gedrängelt und gehupt vom feinsten und seid gestern weiß ich auch, dass man mit nem Bus auch mit quietschenden Reifen anfahren kann :D…..
Da eine Busfahrt hier aber nur ein paar Cent kostet werde ich die Strapazen wohl noch öfter auf mich nehmen ;)

Mittwoch, 8. August 2012

Taifun- frei

Also alles was ich bisher geschrieben hab, dass ein Taifun in der Stadt war, war anscheinend völliger Quatsch und es waren nur kleine Vorboten vom Taifun „Haikui“, der letzte Nacht in Hangzhou ankam.
Schon am späten Nachmittag wurde mir geraten heute eher nach Hause zu fahren, da das Unwetter bald kommen sollte. Bis es dann wirklich soweit war hats aber noch gedauert. Nur der rötliche Himmel sah bedrohlich aus. Ziemlich gruselig, vor allem wenn man ganz alleine ist und nicht weiß was einen erwartet. Alarmstufe gelb wurde jedenfalls ausgesprochen und alle Schiffe und Boote mussten zurück in den Hafen kommen. Den ganzen Abend hab ich mehr oder weniger gewartet, dass es anfängt zu blitzen, zu donnern und sonst was …aber keine Spur^^. Nachts bin ich mal aufgewacht und hab gesehen, dass es ziemlich stark regnet und sehr windig ist. Heute Morgen war das Ausmaß dann schon eher sichtbar. Direkt vor meinem Fenster wurde ein Baum entwurzelt und liegt jetzt da rum und es sieht so aus als würden einem die andern Bäume auch jeden Moment um die Ohren fliegen :D. Kurz bevor ich startklar war um ins Office zu fahren hab ich dann ne SMS bekommen, dass das Büro heute geschlossen bleibt, weil es zu gefährlich sei den Weg auf sich zu nehmen. Beim Blick ausm Fenster hab ich auch schon die vielen kleinen Menschen vermisst, die ständig daher laufen, deshalb musste wohl wirklich was dran sein , dass alle zu Hause im Trockenen bleiben. Sogar der Flughafen ist heute gesperrt und Züge fahren auch nicht.
Demnach hab ich also heute einfach mal Taifun-frei!  Ist doch auch mal was. Anstatt Hitze-frei bei uns während der Schulzeit, was hier ja auch garnicht vorstellbar wär oder vielleicht bei 45-50 Grad im Schatten anfangen würde ;).
Die einzige Frage die mir heute bleibt: was mache ich den ganzen Tag? Vielleicht nehme ich mir mal mein „Chinesisch lernen in 30 Tagen“ vor und hoffe, dass etwas hängen bleibt… Vor die Tür gehe ich heute jedenfalls nicht mehr ;).

Montag, 6. August 2012

Rueckblick aufs Wochenende

Nach den naechtlichen Skype Aktivitaeten Freitag hab ich Samstag erstmal fein ausgeschlafen. So langsam kam der Jetlag dann doch ziemlich stark. Deshalb hab ich auch den ganzen Tag in meiner Bude verbracht, ein bisschen geputzt, geskyped und geschlafen.
Fuer Sonntag war ein Treffen mit Miaolan und einigen Freunden geplant. Durch die Verstaendigungsschwierigkeiten mit den Taxifahrern mussten wir uns an irgendeinem Restaurant treffen, von dem ich durch eine Hangzhou- Zeitschrift auch die chinesische Adresse hatte. (Ohne chinesische Adresse braucht man garnicht erst in ein Taxi zu steigen, da es eh fast niemand versteht und man moeglicherweise trotzdem erstmal rumkutschiert wird, da die Chinesen ja immer darauf bedacht sind nicht ihr Gesicht zu verlieren. Demnach wollen sie sich auch nicht die Bloesse geben den Weg nicht zu kennen.) Zum Glueck bin ich wiedermal heile am Ziel angekommen :).
Die Hitze war am Sonntag ziemlich unertraeglich! So um die 40 Grad… Nicht nur die schwuele und drueckende Luft, auch der starke Sonnenschein macht einem dann doch zu schaffen. (In Deutschland haett ich wahrscheinlich Luftspruenge gemacht :P) 10 Minuetchen in der bruetenden Hitze spaeter (zum Glueck hat ich die Sonnencreme zu Hause im Blickfeld, sonst waer der Spass nicht gut ausgegangen trotz Regenschirm als Sonnenschutz :D) kamen dann auch schon Miaolan, ihr Freund und ein Kumpel vorbei, die mir freundlicherweise den Westlake zeigen wollten. Ich hab schon viel im Internet darueber gelesen und die Bilder liessen auf einiges hoffen.
So wars dann auch! Dass es mitten in der Stadt einen so schoenen Platz geben koennte haett ich nicht fuer moeglich gehalten! Keine Spur mehr von dem Autolaerm und Gehupe :) Obwohl kein grosser Unterschied zwischen der Fuelle auf den Strassen oder der Fuelle rund um den See war, dank tausender Touris (vor allem aus China selbst). Nach Hangzhou kommen jaehrlich um die 65 Millionen Touristen, hab mir da wohl ein feines und sehenswertes Staedtchen ausgesucht :).
Die ganzen Leute konnten meiner Begeisterung aber natuerlich nichts anhaben! Auf dem See waren abschnittweise hunderte Lotusblumen, die leider teilweise noch nicht bluehen. Es war genauso wie man es sich in der Natur von China vorstellt, die Baeume, die kleinen Baeche und alles andere… Wie ein kleines Paradies. Als Touristenattraktion gab es dann noch eine Art Wasserspiel am Rand des Sees unterlegt mit typisch chinesischer Musik. Echt ganz cool alles. Zwischendurch hat uns aus heiterem Himmel (im wahrsten Sinne des Wortes :D) dann wieder ein Taifun nen Besuch abgestattet. Es hat geschuettet wie aus Eimern!!! Zum Glueck haben wir ein Plaetzchen zum Unterstellen gefunden und wurden nicht komplett nass. Nach 10-15 min war der Spass dann auch wieder vorbei und es konnte weitergehen.
Es war allerdings unmoeglich einmal komplett um den 500 Hektar grossen See zu laufen, dafuer braucht man schon nen ganzen Tag denk ich und das waer bei dem Klima wirklich zuviel verlangt :D. Deshalb sind wir einmal ueber die “Broken Bridge” gelaufen, die im Winter wenn es geschneit hat angeblich aussehen soll als waer sie in der Mitte gebrochen und dann wieder aussenrum zu unserem Startpunkt.3 Stunden rumrennen und gefuehlte 5 Liter Wasser spaeter wollten meine 3 Begleiter dann zum Abschluss gerne noch was essen gehen. Da konnt ich ja aus Hoeflichkeit auch nicht nein sagen. Auf der Suche nach nem passenden “Restaurant” sind wir an KFC, Pizza Hut, Mc Donalds etc tragischerweise direct vorbeigelaufen und in nem chinesischen Restaurant gelandet. Natuerlich wie immer kein Wort auf der Speisekarte verstanden, musste ich auf die anderen vertrauen. Diesmal ging das Essen aber wirklich ganz gut. Meine Nudeln waren in ner Art Suppe, was das mit den Staebchen nochmal erschwerte, samt Gemuese und Haehnchengedoens (das Haehnchen hab ich dann mal weggelassen, sah aus wie n Fuss^^) aber ansonsten wars ok.
Nach dem Essen bin ich dann auch fix nach Hause und hab mich aufs Bett gehauen und gechillt!
Der See hat mich wirklich beeindruckt! Wurde ja auch zum Weltkulturerbe erklaert. Guckt euch am besten selbst die Bilder an, auch wenn die laengst nicht so schoen sind wie in live :) Da werd ich wohl noch oefter mal hingehen vor allem um mir die rund 60 Sehenswuerdigkeiten (oder sagen wir mal die 20 schoensten :D) zu bewundern und mich vom ungewohnten Grosstadtleben zu erholen :D.

Ach und ich wurde zum erstenmal fotografiert :D Anscheinend hatte da jemand noch nie eine Europäerin bzw Deutsche gesehen ;) So langsam fuehl ich mich hier prominent^^

Donnerstag, 2. August 2012

Tag 2 im Reich der Mitte

Die Nacht war ziemlich unbequem und hart, aber gepennt hab ich trotzdem wien Stein und wär am liebsten nicht aufgestanden. Aber heute war ja mein 1. Arbeitstag und ich wollte nicht dann schon zu spät kommen (was auch eigentlich garnicht möglich ist, da wir irgendwann zwischen 8 und 10 eintrudeln können, dann aber unsere 9 Stündchen da bleiben  Arbeitervolk^^) Durch das leichte Plätschern draußen wurd schon fast meine Hoffnung geweckt, dass es sich abgekühlt hat, aber Pustekuchen. Es war genauso warm wie gestern und immernoch ziemlich unangenehm. Die Taxifahrt alleine hat mir ja etwas Sorgen gemacht, aber kaum stand ich aner Straße und hab n bisschen gewunken kam auch schon sone grüne Karre vorbei, dessen Fahrer auch auf Anhieb die Adresse kannte (im Gegensatz zu gestern). Ne ¾ Std und 35 Renminbi (keine 4 Euro) später bin ich dann auch heile angekommen und das „arbeiten“ konnte beginnen. Arbeiten war heute allerdings relativ, hatte noch nicht so viel zu tun, da Gabi (meine „Betreuerin“) heute den ganzen Tag n Meeting hatte. Aber egal, hab n paar Klamotten auf Bügel gehängt, mich über die Firma informiert dank Präsis etc. und Visitenkarten bekommen. Die hab ich dann auch sofort im ganzen Büro verteilt, aber ganz wichtig: mit beiden Händen abgeben und die Karte vom Gegenüber auch mit beiden Händen annehmen und erstmal ordentlich angucken bevor man sie wegsteckt. Jetzt muss ich dann wohl auch mal die ganzen Namen lernen (hab mir zur Hilfe ne „Sitzordnung“ aufgemalt und die Karten aufgeklebt :D, hilft mir glaub ich trotzdem nicht großartig wenn ich keine Gesichter vor Augen hab). Erschreckende Erkenntnis des Tages: in China funktioniert kein Facebook! Ausgerechnet obwohl ich doch heute sooo viel Zeit gehabt hätte zum nerden. Naja was solls, man kann sich anscheinend irgendwas runter laden, dann geht’s… werd ich dann morgen nochmal genauer nachfragen.
Nach 9 Std durfte ich dann um viertel nach 6 endlich abhauen, Taxi zurück genommen, mal wieder kleine Problemchen gehabt, die dank Miaolan aufs Neue gelöst wurden. Also wenn man hier keinen Ansprechpartner hat, der in der Lage ist fließend Chinesisch zu sprechen ist man echt aufgeschmissen.
Bin dann eben noch fix in nen kleinen Supermarkt um was Essbares zu besorgen und hab mal wieder einheimische Snacks gefunden, wie z.B. die Hühnerfüße (siehe Foto). Hab dann aber ganz europäisch Chips, Nudeln und Ketchup gekauft :D. Man muss ja nicht zu Hause auch noch experimentieren ;). Leider hab ich nur nen Gasherd, ich hoffe, dass nichts ine Luft fliegt wenn ich mal koche. (Ein Feuerzeug hab ich natürlich nicht und im Supermarkt auch nicht dran gedacht, also ab zum Krimskramsladen, der fast vor meiner Haustür ist und das „Ohne WörterBuch“ zum ersten Mal erfolgreich benutzt)
Schön zum Abschluss des Tages hab ich dann grad auch noch ne fette Kakerlake im Bad entdeckt!!!!! :-O wie krieg ich die denn jetzt tot?! Ich hab weder nen Kerl noch nen Staubsauger hier, der das Viech verschwinden lassen könnte  . Jetzt kribbelts mir überall, ich glaub ich geh einfach nicht mehr ins Bad…. Hitzeschlag ok, sich fast nicht verständigen zu können ok, fremdes und aus unseren Augen ekeliges Essen vorgesetzt bekommen ok, aber irgendwelche Krabbeltiere iner Wohnung das muss echt nicht sein …

Auf gehts in eine andere Welt

Nach einem beinahe- Nervenzusammenbruch am Sonntagabend (mein Koffer wollte einfach nicht leichter als 28kg werden, obwohl ich schon auf so einige Lieblingsschuhe und viel unnötigem Kram, der für mich aber fast lebenswichtig ist, verzichtet habe) gings dann am Montag um halb 10 Richtung Frankfurt. Mein Schnapszahlgeburtstag blieb deshalb auch fast auf der Strecke und über den selbstgebackenen Kuchen von den Mädels konnte ich mich zwar freuen aber runterbekommen habe ich nicht viel vor lauter Aufregung und Nervosität.
Der Abschied fiel ganz schön schwer, bye bye Bad Wünnenberg und alles was dazu gehört und Ni Hao fremde Welt.
Am Flughafen angekommen lief zum Glück alles reibungslos ab. Kein Mensch hat sich über mein (Über-?) Gepäck beschwert und ich wurde sogar gefragt ob ich nicht noch ein Gepäckstück dabei hätte. Ich glaub da ist was schief gelaufen beim Nachlesen wieviel ich genau mitnehmen durfte.
Irgendwann saß ich dann da, inmitten von Asiaten und mir wurde klar, dass ich mich daran wohl ganz schnell gewöhnen muss. Die leichte Panik vorm Abheben wurde erfolgreich durch das ein oder andere Mittelchen verdrängt und die Reise konnte losgehen. 11 lange Stunden saß ich im Flieger, zwischendurch mal ordentlich durchgeschüttelt aufgrund von Turbulenzen und hinter mir ein kleiner Engländer, ders witzig fand am Stuhl des Vordermanns (MEINER!) zu rütteln und zu treten. Dank einiger Filme und kleinen Schläfchen zwischendurch ging die Zeit dann doch recht fix um. Endlich in Shanghai angekommen! Wer mich gut kennt, weiß, dass ich einfach keine Orientierung habe, also immer ment hinter den bekannten Gesichtern aus dem Flugzeug her und ab zur Passkontrolle. Natürlich war alles von bester Ordnung mit dem Visum (danke nochmal an Jan) und ich konnte mein „Köfferchen“ wieder in Empfang nehmen.
Am Ausgang hat auch schon ein Schild mit meinem Namen, samt einem dünnen Chinesen auf mich gewartet. Schnell musste ich feststellen, dass er kein Englisch kann und ich natürlich auch kein Chinesisch (obwohl ich mir fest vorgenommen hatte ein paar Brocken zu lernen… da war die Faulheit mal wieder im Weg). Als ich aus dem Airport rauskam hat mich fast der Schlag getroffen, es war 8 Uhr morgens und schon über 30 Grad mit ner Luft zum Schneiden! 3 Std Autofahrt, mit kleinen Raucherpausen oder Nickerchen des Fahrers (er musste ja extra früh aufstehen um mich abzuholen, Erklärung natürlich durch Zeichensprache) wurden schon zum kleinen Abenteuer. (Licht-)Hupe und ständiges Fahrstreifen wechseln, wobei man mal rechts mal links überholt wird oder selber überholt und sich in die kleinsten Lücken quetscht, gehören hier anscheinend zum guten Ton.
Im Office von Walton Group angekommen war dann aber alles wieder gut. Ich wurde herzlich durch den Chef Matthias und seineca 40 Mitarbeiter/innen empfangen und rumgeführt. Ich glaube in dem Betrieb kann ich wirklich etwas lernen, alles was mir aus den langweiligen Theoriestunden von Rorink oder Hullegie im Gedächtnis geblieben ist, wurde angesprochen. Wieder durch den kleinen Fahrer kutschiert, hat mir Miaolan (ein Mädchen, das ungefähr genauso alt ist wie ich und seit Anfang des Jahres bei Walton arbeitet) meine Bleibe für die nächsten 6 Monate gezeigt. Schön geräumig mit 2 Schlafzimmern (da ich Mitte August noch eine deutsche Mitbewohnerin bekomme), einem Wohnzimmer, Abstellkammer, kleiner Küche, die dringendst geschrubbt werden muss, und Bad mit High Tech Dusche, die allerdings auch schon etwas verranzt ist. Das allerwichtigste jedoch, in jedem Zimmer gibt’s ne Klimaanlage  Mein knurrender Magen hat´s wohl oder übel schon angekündigt, es wurd dann Zeit für meine erste Mahlzeit auf chinesischem Boden. Mit Hilfe von Bildern hab ich mir irgendwas ausgesucht, was anscheinend „Chicken“ war, allerdings samt Knochen und anderem undefinierbarem Gedöns in einem Pott. Das war jedoch noch human. Miaolan hat sofort nenSchwung an chinesischen Spezialitäten bestellt Tofusuppe, die nach Spüli geschmeckt und ne komische Konsistenz hatte, Reis, der gehört ja überall dazu, irgendwas was wie Wirsing geschmeckt hat mein Favorit, kleine Schnecken, die man auch bei uns im Garten findet (konnte man essen, muss man aber nicht) und zu guter Letzt auch noch Schweinefüße! :-O Ich hab wirklich alles son bisschen probiert, aber innerlich hab ich mich echt geekelt und versucht es nicht so zu zeigen. Natürlich wurde dann doch bemerkt wie ich hilflos und teilweise angewidert mit meinen Stäbchen in meinem Schälchen rumgestochert hab. Um mich an solche kulinarischen Köstlichkeiten zu gewöhnen brauch ich wohl noch meine Zeit. Anschließend haben wir erstmalnen Supermarkt aufgesucht, in dem ich angeguckt wurde wie vom andern Stern, obwohl ich meine Haare extra nochmal dunkler gefärbt hab ;). Aber es nützte ja alles nichts, ich brauchte ja ein paar Lebensmittel und vor allem WASSER! Der ganze Spass wurde dann durch die brütende Hitze ins Appartement geschleppt.
Nach ner erfrischenden Dusche und frischen Klamotten gings dann mit dem Taxi wieder ins Office, da Matthias mit mir und einigen anderen Mitarbeiterinnen in sein eigenes italienisches Restaurant essen gehen wollte. Witziger Weise war heute auch eine andere Deutsche im Betrieb, die in Mönchengladbach studiert hat und aus Gütersloh kommt. Wie klein die Welt manchmal ist. Sie ist schon fertig mit ihrem Master und reist jetzt 3 Monate für jeweils einen Monat durch China, Indien und Bangladesch um einerseits Urlaub zu machen aber andererseits auch um sich Produktionen von Textilien anschauen zu können und Eindrücke davon zu bekommen. Ziemlich cool und vor allem echt mutig! Das Essen war wirklich lecker, vor allem nach meinem Mittagsmenü, und alle gehen locker und offen miteinander um. Nach Vor-, Haupt-, Nachspeise + Absackerwurds dann aber auch wirklich Zeit nach Hause zu fahren. Immerhin hab ich seit ner Ewigkeit nicht gescheit gepennt und etwas Probleme mitm Kreislauf, dank Luftfeuchtigkeit und Hitze. Also: nächstes Abenteuer  alleine Taxi fahren. Gott sei Dank hat Miaolannen Taxi angehalten und ihm anhand von Kärtchen, wo meine Adresse in chinesischen Zeichen drauftsteht, erklärt wo ich hinmuss. Allerdings hab ich (dank Orientierung und so) nicht genau aufgepasst oder geträumt und der Taxifahrer ist zu weit gefahren. Ich natürlich schon Panik weil mir das alles garnicht bekannt vorkam, fix nochmal Miaolan angerufen, und beim Wenden wurde schon klar, dass mein Ausstieg nur 50 Meter hinter uns lag. Egal Karl, Appartement hab ich wiedergefunden, obwohl hier alles ziemlich gleich aussieht und jetzt geht’s ins wohlverdiente Bett, deren Matratze diese Bezeichnung beim besten Willen nicht verdient hat und einfach knüppelhart ist.
Ich bin gespannt wie morgen alles läuft, da ich alleine zum Office kommen muss und mir somit auch alleine nen Taxi angeln und ohne chinesisch beschreiben wo ich hinmuss :D
Da wünsch ich mir mal selber Glück und gute Nacht!

Bina in China

6 Monate Grenzerfahrung

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

Hangzhou
cool da war ich auch mal
Annettje (Gast) - 28. Mär, 04:03
Ein letztes Mal „Bina...
….so, das wars dann wohl! Knapp 6 Monate, oder um...
chinabina - 18. Jan, 13:48
Happy New Year in Hong...
Der letzte Städtetrip in Asien ging ja, wie schon gesagt,...
chinabina - 5. Jan, 12:25
Weihnachten ganz weit...
Statt „driving (oder in unserem Fall eher flying) Home...
chinabina - 29. Dez, 15:57
Auf der Mauer auf der...
Wie schon erwaehnt waren Mama und Papa fuer 10 Tage...
chinabina - 18. Dez, 18:54

Links

Suche

 

Status

Online seit 4927 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 22. Jan, 01:25

Credits


Profil
Abmelden
Weblog abonnieren